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  Kieferorthopädische Praxis Carsten Paulus
 
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  Kieferorthopädische Praxis
Carsten Paulus
  Justinianstr. 16
50679 Köln Deutz
 
Tel: 0221 813626
Fax: 0221 9808677
  kfo@paulus.de
www.paulus.de
Behandlungszeiten:
  Montag - Donnerstag
9 - 13 und 14 - 18 Uhr
  Freitag und Samstag
nach Vereinbarung
 
 

Informationen zur kieferorthopädischen Diagnostik und Behandlung

   
   
In unserer modernen KFO-Praxis in Köln Deutz werden sowohl die neuesten Behandlungsapparaturen auf dem letzten Stand der Technik wie auch die bewährten Therapieformen eingesetzt. Wir bieten eine riesige Bandbreite aller möglichen Apparaturen an - wie in kaum einer anderen Praxis - und wir helfen Ihnen dabei, in intensiven Aufklärungsgesprächen das richtige Behandlungssystem für Sie zu finden. Im Folgenden finden Sie noch Einzelheiten zu allen Systemen.

 

   
Festsitzende Apparaturen:
 
   

Feste Apparatur mit transparenten Brackets

Feste Apparaturen mit transparenten Brackets haben einen großen ästhetischen Vorteil. Sie sind fast unsichtbar und daher vor allem bei erwachsenen Patienten äußerst beliebt. Sie bestehen entweder aus Kunststoff (Glasfaser), Keramik oder monokristallinem Saphir. Aus diesem Grunde sind sie aber auch teurer als Metallbrackets und die Kosten werden i.d.R. nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.
 
  Transparente Brackets
Transparente Brackets

Feste Apparatur mit Metall-Brackets

Diese Brackets gelten aufgrund ihrer relativ guten Wirkung und höheren Stabilität als Standardbrackets. Es gibt sie in unterschiedlichen Größen und Formen. Sie sind entweder aus einem Stück gegossen oder aus mehreren Teilen zusammengelötet. Sie bestehen entweder aus Edelstahl (nickelhaltig) o. aus nickelarmen Stahl (für Nickelallergiker).
  Metall-Brackets
Metall-Brackets

Smartclip-Metallbrackets

Bei diesem Bracketsystem wird der Bogen im Bracket mit kleinen Schnapphäkchen fixiert, die den Bogen zuverlässig und komplikationslos im Bracket und damit am Zahn halten. Vorteil: Schnellere Behandlungszeit durch grössere Zuverlässigkeit und bessere Kraftübertragung, weniger Kontrolltermine da wartungsarm.

 

  Smartclip-Metallbrackets
Smartclip-Metallbrackets

Clarity Smartclipbrackets

Dieses Bracketsystem ist identisch mit dem oberen System, nur dass die Brackets nicht aus Metall sondern aus Keramik sind. Die Schnapphäkchen (Smart-Clips) sind allerdings aber noch aus Metall. Vorteil: Gleichzeitig zu der besseren Effizienz und Wirksamkeit und dem größeren Komfort sowie der kürzeren Behandlungszeit kommt noch die deutlich verbesserte Ästhetik durch die Keramikbasis.

 

  Clarity Smartclipbrackets
Clarity Smartclipbrackets

Glass-Keramikbrackets

Bei diesen Brackets handelt es sich um eine polykristalline Keramikbasis ohne Schnappmechanismus, also ohne Smartclips. Daher müssen alle Zähne bzw. Brackets einzeln bei jedem Besuch wieder neu mit den Gummiringen (= Alastics) am Bogen verbunden werden, da die Gummis sonst verschleissen können, abfallen können oder auch gelb werden. Vorteil: hohe Ästethik, wenig sichtbar.

 

  Glass-Keramikbrackets
Glass-Keramikbrackets

Clarity Keramikbrackets

Aufgrund der Keramikbasis aber des metallenen Schlitzes ("Slot") zur Aufnahme des Bogens ist sowohl eine hohe Ästhetik wie auch eine hohe Gleitfähigkeit des Bogens gewährleistet, was die Zahnbewegung schneller macht. Allerdings müssen wie auch bei den Standard-Metallbrackets wie auch bei den Glass-Brackets die Alastics, also die Gummiligaturen, noch an jedes Bracket angebracht werden bei jedem Besuch. Vorteil: Höhere Ästhetik, gute Zahnbeweglichkeit, schnellere Behandlung.

 

  Clarity Keramikbrackets
Clarity Keramikbrackets

Selbstligierende Brackets

Beide eben genannten Bracket-Typen benutzen zur Befestigung des elastischen Bogens einen kleinen Gummiring (Alastic), welcher jedoch schnell verschleißt und öfter ausgetauscht werden muss. Die neueste Generation von Brackets sind die sogenannten selbstligierenden Brackets, welche den Draht mit einem metallenen Schnappverschluss im Bracket fixiert. Der Halt im Bracket ist somit besser (Bracket-Engagement), die Haltbarkeit an sich erheblich länger. Der Vorteil liegt in schneller Behandlungszeit insgesamt, reduziertem Schmerzempfinden, kürzeren Behandlungsterminen und Kontrolltermine in längeren Abständen. Diese Bracketart gibt es sowohl für Metall- wie auch Keramikbrackets, ist aber keine Kassenleistung.

 

  Selbstligierende Brackets
Selbstligierende Brackets

Distaljet oder Pendulum

Bei einer Aufwanderung der Seitenzähne besteht häufig am Ende kein Platz für den spät und oberhalb der Zahnreihe durchbrechenden Eckzahn. Die Seitenzähne müssen daher wieder nach hinten bewegt werden. Dies geschah früher mit dem unbeliebten Gesichtsbogen (Headgear). Durch den Distaljet bzw. das Pendulum werden die Seitenzähne mittels einer unsichtbaren, im Oberkiefer innenliegenden und 24h wirkenden Apparatur effektiv und bequem nach hinten bewegt. Dies geschieht ohne Mitwirkung des Patienten, d.h. das lästige Einsetzen und Abnehmen des Headgears entfällt. Die ästhetische Verbesserung und die Akzeptanz seitens der Patienten ist erheblich. Diese Apparatur ist ein großer Fortschritt in der Kieferorthopädie, wird aber in der Regel von der gesetztlichen Krankenkasse nicht übernommen.  

 

  Pendulum
Pendulum

Beneslider

Für grosse Zahnbewegungen nach distal (hinten) wird eine skelettale, also extrem stabile Verankerung benötigt, damit die anderen Zähne sich nicht mitbewegen. Hierzu werden kleine Pins in den Oberkiefer gesetzt, woran dann der Beneslider befestigt wird. Mit diesem Gerät kann man im Unterschied zu den anderen Distalisierungsgeräten auch mehrere Aufgaben gleichzeitig lösen, wie einseitig mesialisierien, d.h. nach vorne schieben zum Lücken schliessen, und auf der anderen Seite nach hinten schieben zum Lücken öffnen. Dieses System ist sehr stabil und zuverlässig und hat auch für den Patienten den Vorteil der leichten Pflege und des nur wenig eingeengten Zungenraumes.
  Beneslider
Beneslider

Distalizer Carriere

Ein sehr simples aber durchaus sehr effektives Gerät ist der Distalizer nach Carriere. Er ist relativ unsichtbar und benötigt nur eine sehr minimierte feste Klammer. Es können bei guter Mitarbeit des Patienten sehr gute Ergebnisse durch das "Distalisieren" bzw. Zurückschieben der Oberkiefer-Backenzähne erzielt werden, um eine gute Verzahnung mit dem Unterkiefer zu erreichen.
  Distalizer Carriere
Distalizer Carriere

Headgear oder Aussenbogen

Früher hatte man vor der Entwicklung des Benesliders oder Pendulums keine Alternative zu diesem doch stark sichtbaren und unschönem, aber bei Mitarbeit des Patienten erfolgreichen Behandlungsgerät. Das Problem ist bei dieser Apparatur zum Distalisieren (nach hinten schieben) oder Intrudieren (nach oben ziehen) der Oberkieferbackenzähne aber genau diese Mitarbeit, da die Patienten diese Apparatur nur äußerst ungern tragen. Es gibt aber nach wie vor Behandlungsaufgaben, die mit diesem Gerät durchaus gut zu lösen sind.
  headgear
Headgear

Incognito System®

Mit Hilfe des Incognito Systems werden die Zähne unsichtbar durch eine von innen angebracht Zahnspange bewegt. Die Brackets sind individuell nach einem hochpräzisem Abdruck aus Gold für jeden Zahn einzeln angefertigt. Das Behandlungsziel wird computersimuliert und ergibt somit die höchstmögliche Präzision für eine erfolgreiche, schonende und unsichtbare Behandlung. Die Praxis ist Incognito® zertifiziert!
  Incognito System
Incognito System

Feste Apparatur mit lingualen (innenliegenden) Brackets

Diese Brackets sind prinzipiell mit den normalen Brackets vergleichbar. Aufgrund der Tatsache, dass sie von innen (lingual) auf die Zahnfl ächen geklebt werden, haben sie die größten ästhetischen Vorteile. Die Brackets und die entsprechenden Bögen werden einzeln für jeden Patienten und jeden Zahn individuell im Labor angefertigt und angepasst. Die Praxis ist Incognito® zertifiziert! (linguale Apparatur mit individuell angefertigten Brackets und Bögen).
 
  Lingualtechnik
Lingualtechnik

Jasper-Jumper®, Forsus-System®, Herbst-Scharnier®

Diese Apparaturen sind für eine Korrektur der sogenannten Klasse-II Okklusion gedacht (Unterkiefer-Rücklage). Die genannten Geräte eignen sich speziell für Behandlungen dieser Kieferfehlstellung kurz vor Ende oder nach Abschluß des Wachstums sowie auch in der Erwachsenen-Behandlung, da sie für den Außenstehenden nicht erkennbar sind, die Sprache nicht beeinträchtigen und durch die 24-stündige Wirkung schnelle Erfolge bringt.
 
  Herbst-Scharnier
Jasper JumperHerbst-Scharnier
Herbst-Scharnier

Gaumennahterweiterungs-Apparatur

Bei viel zu geringem Breitenwachstum des Oberkiefers sollte eine einfache "Dehnung" der Zahnreihen vemieden werden, da diese Bewegung nur in bestimmten Wachstumsphasen dauerhaft stabil bleibt. Bei der Gaumennahterweiterung wird die Breitenzunahme des Oberkiefers dadurch erzielt, dass die beiden Gaumenfortsätze, welche in der Mitte durch eine sogenannte Sutur oder Gaumennaht getrennt sind, erweitert werden. Bis zum jugendlichen Alter ist die Gaumennaht noch nicht verknöchert, wodurch man sie problemlos erweitern kann. Bei Erwachsenen muss die Gaumennahterweiterungs-Apparatur aufgrund der geschlossenen Knochennähte chirurgisch unterstützt werden (s. Foto). Die abgebildete modellgegossene Apparatur wird speziell für den Patienten im Labor angefertigt und ist das auf diesem Gebiet das ästhetischste, hygienischste und zuverlässigste Behandlungsgerät.
 
  Gaumennahterweiterungs-Apparatur
Gaumennahterweiterungs-Apparatur
Mini-Implantate oder Mini-Screws
Diese großartige Innovation in der Kieferorthopädie erlaubt es neuerdings, Zahnbewegungen durchzuführen die vorher nicht oder nur sehr umständlich möglich waren. Als Ersatz für den Aussenbogen (Headgear, s.o.), statt Lingualbogen, statt Distaljet/Pendulum (s.o.) kann das Mini-Implantat eingesetzt werden und die Verankerung der nötigen Zahnbewegungen am Knochen – und nicht wie bisher an den Zähnen – gewährleisten. Daher ist die Verankerung viel stabiler, die anderen Zähne werden geschont und bewegen sich nicht, das Ergebnis ist sicherer und komfortabler zu erreichen.
 
  Mini-Implantate
Mini-Implantate
Funktionelle Apparaturen:
 
   

Bionator

Der Bionator wird in der Regel nur bei Kindern und Jugendlichen eingesetzt. Er sorgt durch seine Wirkungsweise für ein harmonisches Kieferwachstum. Aufgrund des Fehlens aktiver Elemente wie z.B. Federn werden keine direkten Kräfte eingesetzt, was zu einem besonders angenehmen Tragen und einer schonenden Behandlung führt. Auch die Sprache ist (bei entsprechender Gestaltung) nur geringfügig beeinträchtigt.
 
  Bionator
Bionator

Aktivator

Dieses Geräte gibt es genau wie den Bionator in vielen verschiedenen Variationen, mit zusätzlichen Federn für Einzelzahnbewegungen, Dehnschrauben zur Kieferdehnung usw. Generell ist aber das Ziel wie beim Bionator eine exakte Einstellung des Oberkiefers zum Unterkiefers zu erreichen um so eine perfekte Verzahnung beider Kiefer zu erreichen.
 
  Aktivatorl
Aktivator

Funktionsregler nach Fränkel

Dieses von den jungen Patienten sehr gut akzeptierte Gerät wirkt hauptsächlich passiv und soll die Muskelfunktion in der Mundhöhle stimulieren und modulieren. Die Sprache wird fast gar nicht beeinträchtigt, da der Zungenraum nur geringfügig eingeschränkt wird und nur die Backen- und Lippenmuskulatur beieinflusst wird.
 
  Funktionsregler nach Fränkel
Funktionsregler nach Fränkel

Vorschubdoppelplatte nach Sander oder Müller
Bei der Vorschubdoppelplatte nach Sander oder Müller werden zwei einzelne Zahnspangen für Oberkiefer und Unterkiefer mittels zweier Stege in der oberen Platte in der Art verbunden, daß jedesmal beim Zubeissen der Unterkiefer nach vorne geschoben wird. Wirkungsweise ähnlich wie beim Jasper-Jumper oder Forsus-System, aber ohne die 24h-stündige Wirkung da nicht fest eingebaut
 

 

Vorschubdoppelplatte

Vorschubdoppelplatte 2
Vorschubdoppelplatte nach Sander oder Müller
Herausnehmbare Apparaturen:
 
   

Orthocaps® und Invisalign®

Eine ganz andere Art der kieferorthopädischen Behandlung mittels herausnehmbaren und im Mund nahezu unsichtbaren Tiefziehschienen, welche individuell für den Patienten angefertigt werden. Diese Behandlung ist allerdings nicht bei allen Dysgnathien (Zahnfehlstellungen) anwendbar. In manchen Fällen ist auch eine Kombination aus INVISALIGN®/ORTHOCAPS® und fester Apparatur möglich. Diese Behandlung ist auch sehr für Teenager und Erwachsene mit viel Publikumsverkehr geeignet, da die Schienen die Sprache nicht behindern, sehr bequem zu tragen und dazu noch unsichtbar sind. Die Praxis ist Invisalign® und Orthocaps® zertifiziert
 
  Invisalign
Invisalign

Herausnehmbare Zahnspangen (Platten)

Diese herausnehmbaren Apparaturen bestehen in der Regel aus einer Acrylbasis und Halte- bzw. aktiven Korrekturelementen aus Edelstahldraht.
Oftmals werden kieferorthopädische Schrauben eingebaut, mit deren Aktivierung die Zahnspange vergrößert und damit das Kieferwachstum angeregt wird.
Es gibt eine ganze Anzahl von unterschiedlichen herausnehmbaren Apparaturen. Alle haben drei Punkte gemeinsam:
1) Die Art des Gerätes bestimmt der Kieferorthopäde nach seiner umfangreichen Befunderhebung und Diagnose.
2) Die Farbe des Gerätes können die Kinder und Erwachsenen aus einer großen Palette verschiedener Farbkombinationen, auch mit Glitzer, selbst wählen. Auch ein kleines Bild, Aufkleber o.ä. kann in die Zahnspange eingearbeitet werden.
3) Alle Apparate wirken nur, wenn sie regelmäßig nachts und einige Stunden tagsüber getragen werden - also meist 16 Stunden täglich!
 
  Herausnehmbare Retentionsplatte
Herausnehmbare Retentionsplatte
Geräte zur Langzeitstabilisierung
 
   

Lingualretainer

Zur Vermeidung eines Rezidivs (Rückfall) oder der Entstehung eines tertiären Frontengstands (bei Erwachsenen) ist der Einsatz eines Lingualretainers über einen längeren Zeitraum empfehlenswert, da die Verschiebung der Schneidezähne ein gutes kieferorthopädisches Behandlungsergebnis stark beeinträchtigen kann.
  Lingualretainer
Lingualretainer